Stereotypien und Selbstverletzendes Verhalten bei autistischen Kindern – Ursprung, Ausformung und Behandlung –
Oktober 24, 1986Vortrag im Rahmen des 2. Europäischen Symposiums über Entwicklungspsychologie, der 1985 in Hamburg stattfand. Die Veröfentlichung erfolgte unter dem o.a. Titel im Berichtsband des Symposiums mit dem Titel „Kindesentwicklung und Lernverhalten“, Hrsg.: Inge Flehmig und Leo Stern, 1986, Stuttgart/New York: Gustav Fischer Verlag, S. 243-254
Die Diskussion um die subjektiv sinnhafte und die systemische Logik der Entwicklung von autokompensatorischen und gegenregulatorischen Verhaltensweisen, die Menschen unter hochgradigen Bedingungen interner und externer Isolation ausbilden, um die hohen Grade ihrer sozialen und informationellen Deprivation zu kompensieren, wie sie in besonderer Weise Menschen aus dem Autismus-Speltrum entstehen können, wenn diese nicht in Form angemesserner pädagogischer und therapeutischer Arbeit abgewendet werden kann, wird heute, wenn überhaupt, nur sehr marginalisiert geführt. Derweil ist festzustellen, dass die Problematik weder in heil- u. sonderpädagogischen Feldern noch in Kontexten der Inklusion als gelöst angesehen werden können. Deshalb platziere ich diesen scheinbar ‚alten‘, aber nicht veralteten Artikel auf dieser Page und verweise ergänzend auf die Beitrage zur „Substituierend Dialogisch-Kooperativen Handlungs-Therapie (SDKHT)“. [GF 24.11.2025]
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